Auffach

11.03. – 14.03.2004

Vor dem Start ins Ski-Wochenende gab es noch heiße Diskussionen – hat´s Schnee oder hat´s keinen? Diese bange Frage stellten die 35 Erwachsenen und 2 Kinder erst einmal hinten an und genossen die Busfahrt mit viel „Wein, Wurst und Gesang!“ Ohne nennenswerte Verzögerungen kamen wir an unserem Ziel an – dem Auffacher Hof. Nach einer erholsamen Nacht in unserem Hotel erwachten alle Lebensgeister beim Anblick dieses Frühstücksbuffett! Vom Chef eigenhändig zubereitet Spiegel- oder Rührei mit Schinken, warme Würstel, und für die Süßmäuler kleine süße Muffins. Waren wir im Schlaraffenland? Doch schon bald lockte die Sonne die Alpinisten auf die Piste. Nur 3 Gehminuten vom Hotel brachte uns die Gondel auf den Schatzberg in 1900 Meter Höhe. Die Talabfahrt von 6,5 km Länge war am frühen Morgen und am späteren Nachmittag (wenn sie wieder im Schatten lag) gut befahrbar. So trafen man sich tagsüber auf einem der fünf Hänge wechselte eventuell für die eine oder andere Fahrt die Gruppe, trank einen Schnaps zusammen oder genoss eine Verschnaufpause im Schnee, während andere die Hänge und Pisten ohne Stop hinuntersausten.

Nach der letzten Talfahrt am Abend traf man sich noch einmal in der urigen Bar. Von dort hatte man eine gute Sicht auf den unteren Teil der Skipiste und auf die Sprungschanze. Bald stand fest: Wir veranstalten eine A....-Wokel-WM! Leider gab es für unsere Teams keine standesgemäße Beförderung und so mussten wir den Hang selbst erklimmen: Schon das deine Leistung! In zwei Gruppen aufgeteilt ging es auf dem Hosenboden hintereinandergesetzt hinab ins Tal! Und weils so schön war gleich noch mal!
Kam man an der Mittelstation vorbei traf man die unermüdlichen Wanderer. Stets bestens ausgestattet was zum Überleben in der Wildnis nötig ist verteilten sie Proben ihrer Medizin, sozusagen als Vorsorge-Impfung.

An einem Abend fuhren wir mit dem Bummelzug Wildschönau durch die holprige Nacht zur Schlucht. Von dort wanderten wir mit einem Führer, nur vom Schein einiger Fackeln erleuchtet, durch die enge Klamm. Zurück bei unserem Zug erwartete uns neben einem heißen Glühwein auch ein feuerspeiender Drache, der schon seit hunderten von Jahren die Schlucht bewacht. Am letzten Tag liehen sich Jochen, Petra, Waltraud, Britta und Anke Schlitten und so konnten wir feststellen, das auch die Rodelbahn spitzenmäßig war.  Resüme der Fahrt: Es war super toll! Die Stimmung, der Schnee, die Gesellschaft, das Essen, die Pisten und die Rodelbahn. Wir kommen gerne noch einmal.

 

Wir hoffen es hat jedem spaß gemacht und freuen uns aufs nächste mal

Euer Hipp Hopp Team